Wüstensafaris

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Dimai Drucken E-Mail

Dimai MauerDie Ruinen von Dimai befinden sich ca. 6 km nördlich des Qaroon Sees, dem größten, 45 m unter dem Meeresspiegel liegenden, Salzwassersee Ägyptens. Dimai war eine antike Siedlung namens Soknopaiu Nesos, was im griechischen "Insel des Krokodilgotts" bedeutet. In der griechisch-römischen Zeit befand sich dieser blühende Ort an den Ufern des Qaroon Sees und war ein bedeutender Handels- und Versorgungsposten für die Kamelkarawanen auf ihrem transkontinentalen Weg durch Afrika. Dimai befindet sich heute inmitten einer aus Sand und Steinen bestehenden Wüstenlandschaft und ist nur mit Allradfahrzeugen zu erreichen. Zu den wenigen Überresten, die heute noch gut erhalten sind, zählen Teile der Lehmziegelmauer die den Ort umgab.

 

Wie auf dem Satellitenbild gut zu erkennen ist bildete der Ort ein langgestrecktes Rechteck mit mehreren Tempeln.  Der Prozessionsweg, der vom See her direkt zum Haupttempel im Norden führte ist heute noch gut zu erkennen. 

 

Der Haupttempel war aus Stein in ägyptischem Stil erbaut. Die anderen, meist mehrstöckigen Bauten der Stadt bestanden aus Lehmziegeln. Im Süden der Stadt gab es einen weiteren Tempel der sich ebenfalls direkt am Hauptweg befand.

 

Für eine Besichtigung Dimais mit Anfahrt von Kairo sollten 2 Tage mit einer Übernachtung in Zelten eingeplant werden. Die Übernachtung vor Ort bietet ausreichend Zeit zur Erkundung der Ruinen und der sie umgebenden Wüstenlandschaft.

 

 

  

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                                                                     Satellitenansicht

 

Blick zum Qaroon SeeBlick auf Dimai